20200103_121229 - Martina Kühnel

„Nach wie vor sind Essstörungen aus meiner Sicht eine unterschätzte Erkrankung. Umso wichtiger ist es, dass Genesene sich verbinden, um Betroffene zu unterstützen.“

SoulFood Coach Martina

Persönlichkeitscoaching

Aus- und Weiterbildungen:

  • Psychologie Studium
  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • Systemisches Coaching (Therapie)
  • emTrace® Coaching (in Master Ausbildung)

Schwerpunkte:

  • Auflösung hinderlicher Glaubenssätze
  • Verankerung hilfreicher Glaubenssätze
  • Auflösen emotionaler Blockaden
  • Wiederherstellung der emotionalen Balance
  • Begleitung auf dem Weg zu Selbstfürsorge
  • Selbstliebe und Selbstwert

Vorgehensweise:

Ich unterstütze und begleite Menschen auf dem Weg aus der (chronifizierten) Essstörung, zurück in ein Leben mit Kraft, Freude, Flexibilität, Gelassenheit und Genuss. Ohne schlechtes Gewissen. Ohne faule Kompromisse.

Heilungsweg:

Mein Weg aus der Essstörung war ein Prozess, der aus vielen kleinen Schritten bestand. Erst als ich die „7-Meilen-Stiefel“ ausgezogen hatte und mir auch Pausen erlaubte, erst als ich begriff, dass es manchmal „Anlauf“ für den nächsten Schritt braucht, war dieser Weg möglich. Begleitet und unterstützt wurde ich auf diesem Weg von Ärzten und Therapeuten, ambulant und in Kliniken, aber auch von Coaches und Mentoren, sowie von Freunden und Verwandten.

Gegangen bin ich ihn letztlich dennoch alleine:

  1. Etablieren einer Mahlzeitenstruktur bis hin zum intuitiven Essen nach Hunger, Sättigung und Appetit. Ohne Verbote. So lernte ich, meinem Körper und dessen Signalen wieder zu vertrauen und zu folgen.
  2. Erlernen eines Bewegungskonzepts weg von Leistung und Kompensation, hin zu Freude und Wohlbefinden. Dadurch wurde auch ein liebevolles Verhältnis zu meinem Körper möglich.
  3. Hilfreich war zudem der Aspekt der Achtsamkeit. Wirklich im Hier & Jetzt zu leben und zu gestalten, statt fest zu hängen in Trauer über die Vergangenheit und Angst vor der Zukunft.
  4. Um aus dem „Kampf gegen die Essstörung“ aussteigen zu können und in die „Friedensverhandlungen mit der Essstörung“ zu gehen, war die ACT (Acceptance & Commitment Therapy) sehr unterstützend. In die Akzeptanz gehen, klare Entscheidungen treffen, was wirklich hilfreich ist, was mir wirklich gut tut – das ist auch heute eine große Kraftquelle.
  5. Weitere Kraftquellen konnte ich in Meditation, Qi Gong und TaiChi finden. Spiritualität eröffnete mir neue Blickwinkel und Sichtweisen – auch auf mich selbst.
  6. Letztlich ging es auch darum, Glaubenssätze, Sichtweisen, Annahmen über mich und meine Welt zu überprüfen. Alles, was hilfreich dabei war, in die ZuFRIEDENheit zu finden, durfte bleiben. Was Hindernis oder Limitierung war, durfte gehen.

Final kann ich sagen, meine Essstörung wird immer ein Teil von mir sein, von meiner Geschichte. Doch seit 2016 ist sie in Rente. Inaktiv. Diese Entscheidung habe ich getroffen. Und treffe sie jeden Tag in tiefer Dankbarkeit aufs Neue.

Feedback von Coaching Teilnehmerinnen:

„Jemanden an meiner Seite zu haben, der diesen Weg vollständig gegangen ist, so ziemlich alle Hochs und Tiefs, die mir in der Recovery begegnen, selbst erlebt hat, und mich zielgerichtet an den Punkten unterstützen kann, an denen ich allein nicht weiter komme, hat mir ganz neue Möglichkeiten eröffnet! […] Vom Funktionieren und Überleben habe ich zurück gefunden ins LEBEN, mit all seinen Facetten! Was das für mich bedeutet, kann ich nicht wirklich in Worte fassen. Danke von ganzem Herzen, liebe Martina.“ – Katrin

„Du hast mir mit all deinem Wissen, deiner Hilfe, die Scheuklappen von den Augen genommen. Ich fange durch dich an, mich mit der Essstörung auseinander zu setzen, mir zu zuzuhören. Hast einen Weg gezeigt, den ich immer mehr gehen kann und ich werde immer stärker auf meinem Weg zurück ins LEBEN. Ich bin noch auf dem Weg, aber die ersten wichtigen und richtigen eigenen Schritte verdanke ich dir.“ – Sandra

„Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich durch Martina wieder Lebensfreude erhalten habe und mit einer sehr wertvollen „Werkzeugkiste“ ausgestattet bin für Zeiten, die mich wieder mehr herausfordern.“ – Tanja

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